John Talabot

Es beginnt mit tropischem Regenwald und endet mit Aufnahmegeräuschen wie live aus dem Studio. Dazwischen ereignen sich DFA-Hipsterdisco, von Klaus Schulze informierter Bongohouse, melancholische Zwischenspiele, Neo-Chicago. Und obwohl das alles einen zünftigen Flow hat, möchte Talabot seine Hymnen nicht missen. „Oro Y Sangre“ entwickelt eine Endlosschleife und damit jene Qualität, die schon „Sunshine“ ausmachte, spielt oberhalb des Vierviertel-Beats jedoch mit einer männlichen Gesangsstimme und abschmierenden Synthesizern